Für die Arbeit „Wurzeln 2“ habe ich Jugendliche, die ich in Schulen, Jugendzentren oder auf der Straße kennen gelernt habe, zu einer Art Gegenüberstellung gebeten: Jeder von ihnen sollte aus zehn bis 15 traditionellen Stoffen denjenigen auswählen, der in seinen Augen am treffendsten sein Herkunftsland symbolisiert und vor dem er fotografiert werden wollte. Dieser Hintergrund, die Stofflichkeit, steht für die erste Wurzel der Porträtierten. Die zweite Wurzel, ihre Lebenswirklichkeit hier und jetzt, wird durch die Kleidung und Haltung der Jugendlichen repräsentiert.
