Blumen und Pflanzen, die wachsen und erblühen, die vertrocknen und welken – leere Olivendosen und Joghurtbecher, rostige Ölkanister und abgeschnittene Wasserflaschen. In Irina Rupperts Arbeit „Blumenstück“ fügen sie sich zu einer neuen ästhetischen Einheit zusammen und reihen sich zugleich ein in eine lange Tradition von Blumenstillleben, die von der Malerei des 15. Jahrhunderts bis in die zeitgenössische Fotografie reicht. Was diese Arbeit von klassischen Blumenstillleben unterscheidet, ist der Fokus auf die Topfpflanze und deren besondere visuelle Beziehung zu ihrem jeweiligen Behältnis. Eine Tradition aus der osteuropäischen Heimat lebt auf und wird zur sinnlich-symbolischen Auseinandersetzung mit der eigenen Entwurzelung. Sophia Greiff

Blumenstück
zurueck 11/11 vor